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Philipp Schupelius
Cello

Classic FM wählte Philipp Schupelius im März 2024 zu einem der „30 spannendsten Nachwuchsmusiker der Welt“. Der 2003 in Berlin geborene, vielfach ausgezeichnete Cellist begeisterte sein Publikum als Solist und Kammermusiker bereits auf zahlreichen europäischen Bühnen. Mit Leidenschaft widmet er sich besonderen Konzertformaten, Themenkonzerten und der Verbindung verschiedener Kunstformen zu einem Konzerterlebnis. 2023 schloss er sein Bachelorstudium und 2024 sein Masterstudium an der Kronberg Academy in der Klasse von Wolfgang Emanuel Schmidt ab. Seit 2024 setzt er seine Ausbildung dort im Programm Professional Studies bei Antje Weithaas fort. Das Studium wird durch das Sodalitas-Patronat ermöglicht.

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Im August 2023 gewann Philipp Schupelius den Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Der Preis ist unter anderem mit einer CD-Aufnahme beim Leipziger Label GENUIN verbunden. 2024 erschien dort das Album „Driven“, das Philipp Schupelius gemeinsam mit der Kammerphilharmonie Metamorphosen Berlin und der Pianistin Yukino Kaihara einspielte. Die Aufnahme stand zweifach auf der Shortlist des OPUS KLASSIK. ​

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Bereits im September 2023 erschien seine im Beethoven-Haus Bonn aufgenommene Debüt-CD „Pau! A Tribute to Casals“. Darauf erkundet Philipp Schupelius musikalisch die Gedankenwelt des Jahrhundertcellisten und Friedensaktivisten Pablo Casals, dessen 50. Todestag 2023 begangen wurde.  2026 erschien zudem bei Deutsche Grammophon das Album des chinesischen Komponisten Yu-Peng Chen "The Poem of Life", eine zwölfsätzige sinfonische Suite. Philipp Schupelius ist darauf als Solist neben Daniel Hope und Avi Avital zu hören. Die Aufnahme entstand mit dem Shanghai Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zhang Liang. Bereits mit 17 Jahren wurde Philipp Schupelius mit dem Discovery Award der International Classical Music Awards (ICMA) ausgezeichnet. Im Oktober 2022 erhielt er den Boris Pergamenschikow Grant und im gleichen Monat den Fanny-Mendelssohn-Förderpreis. Außerdem wurde er Ende 2021 mit dem First Great Award des Manhattan Music Competition und 2022 mit der Silbermedaille des Eurovision Young Musicians Contest ausgezeichnet. Er ist mehrfacher erster Bundespreisträger von Jugend musiziert. Seit der Saison 2024/25 ist Philipp Schupelius Debut Artist im Nikolaisaal Potsdam.  Philipp Schupelius konnte von außergewöhnlichen Musikerinnen und Musikern lernen. Seit 2024 studiert er im Rahmen der Professional Studies bei Antje Weithaas. Prägend war zuvor vor allem Wolfgang Emanuel Schmidt, dessen Student er sechs Jahre lang war und bei dem er sein Bachelor- und Masterstudium absolvierte. Zuvor wurde er im Pre-College der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin von Ulrich Voss unterrichtet. Wichtigen Rat erhielt er von Justin Pearson, Daniel Hope und Anssi Karttunen. Wesentlich war auch die Teilnahme an der Menuhin String Academy in Gstaad bei Ivan Monighetti im Jahr 2018. In Meisterkursen konnte er unter anderem mit den inzwischen verstorbenen Ausnahmecellisten Lynn Harrell und Wolfgang Boettcher arbeiten. Darüber hinaus erhielt er Unterricht von Jens Peter Maintz, Daniel Geiss und Frans Helmerson. 2017 debütierte Philipp Schupelius mit Tschaikowskys Rokoko-Variationen und den Bergischen Symphonikern; das Konzert wurde vom WDR übertragen. Seitdem trat er solistisch und als Kammermusiker auf zahlreichen europäischen Bühnen auf. Im Herbst 2023 spielte er das Festkonzert zum 50. Todestag Pablo Casals’ im Beethoven-Haus Bonn. Mit Daniel Hope an der Violine und Philip Dukes an der Viola musizierte er unter anderem beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Dort brachte er 2024 gemeinsam mit dem Percussionisten Leon Lorenz das eigens für sie komponierte Werk „Middle Eastern Children“ von Fazıl Say zur Uraufführung. Die Hoelzer v. Borckesche Musikstiftung unterstützt Philipp Schupelius seit 2020. Seit 2021 ist er zudem Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2017 bis 2019 wurde er durch die Jürgen-Ponto-Stiftung gefördert. Er war außerdem Stipendiat der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein und erhielt bereits 2018 ein Stipendium der Kronberg Academy. Seit Oktober 2021 spielt er gemeinsam mit dem Pianisten Ron Huang für Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin.

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© Rüdiger Schestag

Highlights
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Termine

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​​15.-18.10.2026

AlpenArte im Bregenzerwald

Gershwin, Piazzolla, Say u.v.m.

mit Leon Lorenz, Percussion​​​​​

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​​20.12.2026

Volksbühne Frankfurt

Schumann, Bach u.v.m.

mit Michael Quast, Narrator
und Isa Trotta, Piano

© Patricia Truchsess

Media
Media

Aufnahmen

"Beide waren Menschen voller Lebensfreude und Energie. Rachmaninow liebte schnelle Autos und gutes Essen. Vivaldi war ein Casanova, obwohl er als Priester wirkte, und von einer unglaublichen Energie getrieben, wenn es darum ging, seine Musik voranzubringen. Was beide für mich letztlich verbindet, ist genau dieses Getriebensein — 'being driven'."
Philipp Schupelius


 

Driven:
Vivaldi | Rachmaninov

"Begleiten Sie Philipp Schupelius auf einer Reise, die Überraschendes, Tiefgründiges und Schönes zutage gefördert hat.
Seine Begeisterung für sein Instrument, seine Virtuosität und seine Intensität werden seinem großen Vorbild in besonderer Weise gerecht."

Daniel Hope


 

Pau!
A tribute to Casals

Videos

Joseph Haydn, Cello Concerto in C

J.S.Bach, Air (arr. Cello and Orchestra)

Franz Waxman, Carmen Fantasie (arr. for Cello)

A glimpse into my world: Philipp Schupelius 

George Gershwin, Three Preludes

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